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Von der Sozialraumkonferenz zum Parlament

Unter der Leitung des Quartiersmanagements fand am 03. März 2010 unter dem Motto „Wer, wenn nicht wir? Wo, wenn nicht hier?“ Sömmerdas erste Sozialraumkonferenz statt. Auf dieser Konferenz wurde über die soziale Verantwortung für Kinder und Familien in der Stadt debattiert. Grundlage für die Debatte war eine Aufstellung der Angebote verschiedener Freizeiteinrichtungen für Kinder und Familien. Man kam zu dem Ergebnis, dass zwar genügend Angebote vorhanden sind, aber nicht in vollem Maße genutzt werden.
Somit machte es sich das Quatiersmanagement einerseits zur Aufgabe eine Broschüre mit allen Einrichtungen zusammenzustellen, um die Bekanntheit der Angebote zu verbessern. Andererseits sollten die einzelnen Angebote getestet werden. Um signifikante Ergebnisse zu erhalten, brauchte man die Unterstützung der eigentlichen Zielgruppe, der Kinder. Hierfür wurde der Runde Tisch „Kinderkonferenz“ gegründet, zu dem neben dem Quartiersmanagement auch die Streetworker, die Thüringer Arbeitsloseninitiative, der Offene Jugendtreff B27, die Ludothek, der Arbeiter-Samariter-Bund, die Polizeiinspektion, das Netzwerk Regenbogen, die Schulsozialarbeiter beider Grundschulen, die evangelisch-freikirchliche Gemeinde, das Schülerfreizeitzentrum und die Stadtverwaltung Sömmerda gehörten. Die Mitglieder des Runden Tisches zogen durch Sömmerdas Schulen und erklärten den Schülern der 3. bis 6. Klassenstufe ihr Vorhaben. Viele Schüler meldeten sich freiwillig und testeten die einzelnen Angebote. Die Ergebnisse der Erhebung wurde den Entscheidungsträgern der Stadt auf  Sömmerdas erster Kinderkonferenz im März 2011 vorgestellt. Seit dem konnten einige Wünsche und Verbesserungsvorschläge für die Einrichtungen, aber auch für die Stadt allgemein, in die Tat umgesetzt werden Dazu gehören u.a. die Neugestaltung des Pausenraums in der Grundschule-Diesterweg bzw. der Räume des Alibabas sowie der Bau eines Spielplatzes im Stadtpark. Der Erfolg der Kinderkonferenz zeigte, dass die Zeit für ein ständiges Gremium gekommen war. Somit versuchte der Runde Tisch (jetzt: Runder Tisch sozialer Netzwerkträger) mit Hilfe der Stadtverwaltung ein Kinder- und Jugendparlament auf die Beine zu stellen. Ganz im Sinne der Demokratie fanden an allen Schulen der Stadt von Oktober 2012 bis Januar 2013 freie und gleiche Wahlen statt. Die gewählten Mitglieder fanden sich am 04. März 2013 im Sitzungsaal des Rathauses zu ihrer ersten offiziellen Parlamentssitzung ein. Seither sieht sich das Kinder- und Jugendparlament (kurz: KJP) als Sprachrohr für Kinder- und Jugendliche, unterstützt die Stadt bei kinder- und jugendpolitischen Fragen und gibt neue Anstöße zu verschiedenen Themen.
Das KJP geht 2017 in seine 3. Legislaturperiode über.

Seine Arbeit wird auch weiterhin von den Mitgliedern des Runden Tisches - mit dem QM an der Spitze - unterstützt.


gedruckt am 12.12.2018 21:35:41
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