Auswertung Lucas-Cranach

Nachdem Ende Mai ein Bürgergespräch zur Zukunft der Lucas-Cranach-Straße stattfand, trafen sich am Mittwoch, den 20. Juni, Bürgermeister Ralf Hauboldt, Vertreter der Wohnungsunternehmen WGS und WOBAG, sowie die Stadtteilmanager. Unter der Leitung von Stefanie Busch, Bachelorstudentin für Stadt- und Raumplanung, ließ man das zurückliegende Bürgergespräch Revue passieren. Frau Busch hatte zuvor die Einwohner der Lucas-Cranach-Straße eingeladen, um ihre Kritik, Wünsche und Anregungen für ihr Umfeld zu sammeln. Die Ergebnisse und nachwirkende Reaktionen wurden nun besprochen, auf ihre Umsetzbarkeit hin untersucht und erste Pläne für die nahe Zukunft geschmiedet, wobei die Teilnehmer das Anliegen der Bürger sehr ernst nahmen.                                                                                                                                                      So hat die WGS in den vergangenen Jahren über 2 Mill. € in ihre Mietobjekte investiert (samt Bau- und Malerarbeiten) und die Spielplätze mit neuen Spielgeräten ausgestattet. Weitere gewünschte Maßnahmen gibt es auch schon, wie Hausvertrauensmänner/-frauen bei der WOBAG. Zusätzlich wollen sich die beiden Wohnungsunternehmen und das Stadtteilmanagement bedarfsgerecht zusammenfinden, um sich weiter zu vernetzen und auf stadtteilbezogene Anliegen einzugehen. Um das Thema Geschwindigkeitsübertretungen zu klären, ist zuvor eine Verkehrsschau von Nöten, die in Kürze beantragt werden soll.                                                                                                Schwierig gestalten sich Wünsche, die schon während des Bürgergespräches gegenläufig waren, wie Rasenfläche oder Blumenwiese/ Rauchverbot oder -erlaubnis auf Spielplätzen, wobei letztes auf der Vernunft „aller“ Bürger aufbaut. Beide Gespräche haben gezeigt, dass die Bearbeitung der meisten Anliegen nur mit den Einwohnern der Lucas-Cranach-Straße sinnvoll ist. Die Teilnahme am Bürgergespräch war schon ein guter erster Schritt. Aber für weitreichende Erfolge sollten die Angebote des Stadtteilmanagements sowie die Mitwirkung am Bürgergremium genutzt werden.                                                                                                            Problematisch sind außerdem Gestaltungen der Außenanlagen, die – wie die Vergangenheit gezeigt hat – von einzelnen Anwohnern leider wieder beschädigt oder zerstört wurden, auch wenn Parkbänke und Spielplätze den Wert der Gegend steigern könnten. Ähnlich verhält es sich beim Thema Mülltrennung und Müllentsorgung samt Sperrmüll. Logische Schritte, um dem Ganzen entgegenzuwirken, wären hier kleine Projekte mit den Bürgern zusammen, auf denen später Größere aufbauen. Oberstes Ziel ist, dass sich die Bürger wohlfühlen. Und dieses Ziel kann nur zusammen erreicht werden. Engagierte Bürger sind hierzu herzlich eingeladen! Nähere Informationen sind beim Stadtteilmanagement erhältlich.